Katherine Oppenheimer – Ein Leben zwischen Liebe und Labor“

Katherine Oppenheimer – Ein Leben zwischen Liebe und Labor“

Katherine “Kitty” Oppenheimer: Leben, Vermächtnis und Todesursache

Kindheit und Auswanderung

  • Geburt und Familie (1910–1913): Geboren am 8. August 1910 in Recklinghausen als Katherine “Kitty” Puening, Tochter des Ingenieurs Franz Puening und Käthe Vissering, die angeblich adlige Wurzeln beanspruchte. Eine Cousine war Wilhelm Keitel, späterer Nazi‑Feldmarschall.
  • Erste Amerikafahrt (1913): Mit 2 Jahren reiste sie per SS Kaiser Wilhelm der Große in die USA. Die Familie ließ sich in Aspinwall, Pennsylvania, nieder – Frank bekam eine Stelle bei einer Stahlfirma.

Studium und Europaaufenthalte

  • Universitätsbeginn (1928–1930): Abschluss der High School im Jahr 1928, anschließendes Studium in Pittsburgh. 1930 ging sie nach Europa, möglicherweise zu Nadia Boulanger, jedoch nicht bestätigt.
  • Heirat mit Ramseyer (1932–1933): Heirat am 24. Dezember 1932 mit Frank Ramseyer, Musikerstudent in Harvard. Sie führten ein bescheidenes Leben.

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Rückkehr, Scheidungen, persönliches Drama

  • Zwischen Pittsburgh und Europa (1933): Studienfortsetzung in Pittsburgh, dann erneut nach Europa gereist – möglicherweise Wisconsin‑Studium.
  • Scheidung (Dezember 1933): Supreme Court von Wisconsin erklärte die Ehe für nichtig. Gerüchte über Drogen und Homosexualität Ramseyers begleiteten diese Entscheidung.

Kommunistische Wende und Ehe mit Joe Dallet

  • Politische Orientierung: Kitty lernte Joe Dallet Jr. kennen, einen aktiven US‑Kommunisten und Gewerkschafter.
  • Ehe, Parteiaktivität (1934–1936): Heirat August 1934, leben in einer heruntergekommenen Pension, gemeinsame Aktivitäten mit Kommunistengesellschaft. Kitty trat der Partei bei und verteilte Flugblätter. 1936 Trennung, Rückkehr nach Claygate als Übersetzerin.

Spanischer Bürgerkrieg

  • Unterstützung für Dallet: Nach Dallets Abreise in den Spanischen Bürgerkrieg versuchte Kitty ihm bewusst zu folgen. Sie traf ihn später in Cherbourg – die Reise führte sie nach Spanien.

Wissenschaftlicher Werdegang und Treffen mit Oppenheimer

  • Botanikstudium: Kitty erwarb einen B.A. in Botanik an der University of Pennsylvania sowie ein Postdoc‑Stipendium an der University of California.
  • Begegnung am Caltech (1939): Auf einer Gartenparty traf sie J. Robert Oppenheimer. Daraus entwickelte sich eine Liebesaffäre.
  • Heirat (1940): Nach einer Schwangerschaft heirateten sie am 2. November 1940 in Nevada. Sohn Peter wurde am 12. Mai 1941 geboren.

Leben in Los Alamos und Beitrag zum Manhattan‑Projekt

  • Umzug und Rolle (1943): Umzug nach Los Alamos im März 1943. Kitty unterstützte in der Biochemie‑Abteilung, half bei der Überwachung von Strahlenbelastung unter Angestellten.

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Todesursache und Erbe

  • Tod (27. Oktober 1972): Kitty verstarb im Alter von 62 Jahren an einer Lungenembolie – medizinisch bestätigt durch später erschienene Aufzeichnungen.
  • Vermächtnis: Kitty Oppenheimer bleibt eine faszinierende Persönlichkeit: Botanikerin, Biochemikerin, politische Aktivistin und Teil des Teams, das das Manhattan‑Projekt möglich machte.

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