Rudi Völler Krankheit – Gesundheitszustand, Karriere und Leben

Rudi Völler Krankheit und Lebensgeschichte – Vom Fußballhelden zur Genesung
Ein plötzlicher gesundheitlicher Schock
Rudi Völler, einer der bekanntesten Fußballer Deutschlands und derzeitiger Sportdirektor von Bayer Leverkusen, wurde kürzlich ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem er auf dem Weg zum Stadion unerwartete Schmerzen verspürte. Der Vorfall ereignete sich nur einen Tag, nachdem er eine emotionale Rede über die aktuelle Lage seiner Mannschaft gehalten hatte.
Wie Bayer Leverkusen offiziell mitteilte, klagte Völler während der Fahrt zum Spiel gegen Nürnberg über starke Schmerzen. Der Mannschaftsarzt brachte ihn sofort in das nächstgelegene Krankenhaus, wo Nierensteine diagnostiziert wurden. Ärzte gehen davon aus, dass er einige Tage zur Beobachtung bleiben muss. Sollte sich der Stein nicht von selbst lösen, wäre ein kleiner Eingriff notwendig.

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Seine emotionale Rede vor dem Vorfall
Kurz vor seinem Krankenhausaufenthalt hatte Völler mit einer leidenschaftlichen Ansprache für Aufsehen gesorgt. Nach der 0:5-Niederlage gegen Manchester United kritisierte er die anhaltende Diskussion darüber, ob Leverkusen wirklich ein Spitzenteam sei.
„Dass wir überhaupt über so etwas reden müssen, ist allein unsere Schuld“, sagte Völler. „Wir haben selbst angefangen, ständig an uns zu zweifeln. Nach so einer Niederlage ist es falsch, weiter auf die Mannschaft einzuprügeln – sie hat in den letzten Monaten zu viel richtig gemacht.“
Frühes Leben und Jugendkarriere
Wurzeln in Hanau
Rudi Völler wurde 1960 in Hanau, Hessen, geboren. Sein Vater Kurt arbeitete als Lagerverwalter und Jugendtrainer, seine Mutter Ilse als Näherin. Rudi wuchs in einfachen, aber liebevollen Verhältnissen auf. Sein älterer Bruder Dieter starb 2014 an Lungenkrebs.
Mit acht Jahren begann Völler beim TSV 1860 Hanau Fußball zu spielen und fiel früh durch seine Torgefährlichkeit auf – oft erzielte er 40 bis 50 Tore pro Saison. Der Offenbacher Talentspäher Hermann Nuber entdeckte ihn schließlich und holte ihn zu den Kickers Offenbach.

Aufstieg zum Profi
Nach seiner Schulzeit absolvierte Völler zunächst eine kaufmännische Ausbildung, ehe er 1977 sein Profidebüt für die Kickers gab. Dort entwickelte er sich schnell zu einem der besten jungen Stürmer der Liga.
1980 wechselte er für 700.000 DM zum TSV 1860 München. Nach einer starken Saison in der Bundesliga stieg der Verein jedoch ab. Völler erzielte in der folgenden Spielzeit 37 Tore und sicherte sich so den Wechsel zu Werder Bremen.
Karrierehöhepunkte – Bremen, Rom und Marseille
Bei Werder Bremen erlebte Völler seinen Durchbruch. Er wurde Torschützenkönig der Bundesliga und trug maßgeblich dazu bei, dass Bremen zum ernsthaften Titelanwärter wurde. In fünf Jahren erzielte er 97 Tore in 137 Ligaspielen.
1987 wechselte er zum AS Rom und wurde dort zum Publikumsliebling. Er gewann 1991 den italienischen Pokal und erreichte das Finale des UEFA-Pokals. Später wechselte er zu Olympique Marseille, mit dem er 1993 als erster deutscher Spieler die Champions League gewann.
Rückkehr nach Deutschland und Vermächtnis
1994 kehrte Völler nach Deutschland zurück und spielte bis zu seinem Rücktritt 1996 für Bayer Leverkusen. Anschließend wurde er Sportdirektor des Vereins und übernahm später die deutsche Nationalmannschaft, mit der er 2002 das WM-Finale erreichte.
Sein Einfluss auf den deutschen Fußball – als Spieler, Trainer und Funktionär – bleibt bis heute unbestritten.
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Gesundheit und Lebensmut
Seine aktuelle Erkrankung sorgte zwar für Aufsehen, doch die Ärzte geben Entwarnung: Rudi Völler wird sich vollständig erholen. Seine Entschlossenheit und Stärke, die ihn während seiner gesamten Karriere ausgezeichnet haben, begleiten ihn auch jetzt.
Fans in ganz Deutschland wünschen ihm eine baldige Genesung – denn Rudi Völler bleibt, was er immer war: ein Symbol für Leidenschaft, Durchhaltevermögen und die Liebe zum Fußball.
