Mary Austin heute: Ihr Leben nach Freddie Mercury und sein Vermächtnis

Hatte Freddie Mercury Kinder? Die Wahrheit über Mary Austin, seine engste Vertraute und ihr gemeinsames Leben
Einleitung: Ein Leben voller Geheimnisse
Freddie Mercury, einer der faszinierendsten und zugleich privatesten Stars der Musikgeschichte, schützte sein persönliches Leben konsequent vor der Öffentlichkeit. Selbst Jahrzehnte nach seinem Tod bleibt vieles verborgen. Besonders hartnäckig hält sich die Frage:
Hatte Freddie Mercury Kinder – und welche Rolle spielte Mary Austin in seinem Leben?
Dieser Artikel beleuchtet die Hintergründe, räumt mit Missverständnissen auf und zeichnet ein vollständigeres Bild über Mercury, Mary Austin und ihre Familien.

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Hatte Freddie Mercury eigene Kinder?
Warum der Sänger keine Familie gründete
Freddie Mercury war ein Mensch, der Kinder liebte, aber dennoch wusste, dass die Verantwortung eines Vaters schwer mit seinem Leben als globaler Rockstar vereinbar wäre. Laut seinem langjährigen Assistenten Peter Freestone fürchtete er, dass er seinen Beruf und die Vaterrolle nicht miteinander verbinden könnte.
Er spielte gern mit den Kindern von Freunden, brachte sie aber ebenso schnell wieder zu ihren Eltern zurück. Dennoch genoss er jeden Moment mit ihnen.
Gerüchte über biologische Kinder
Es gibt keinerlei Beweise dafür, dass Freddie Mercury eigene leibliche Kinder hatte.
Trotz vieler Spekulationen haben Freunde und Bandkollegen bestätigt, dass er niemals Nachwuchs zeugte.

Mary Austin und ihre Kinder
Mary Austin – die „Liebe meines Lebens“
Mary Austin blieb bis zu Freddies Tod 1991 seine engste Vertraute. Sie war seine große Liebe, obwohl sie sich später trennten, nachdem Freddie ihr gegenüber seine Bisexualität offenbart hatte.
Freddie hinterließ ihr einen bedeutenden Teil seines Vermögens – darunter die berühmte Garden Lodge in Kensington.
Marys Söhne und Freddies Rolle
Mary Austin bekam zwei Söhne:
- Richard, dessen Patenonkel Freddie Mercury wurde
- Jamie, geboren aus ihrer späteren Beziehung mit dem Maler Piers Cameron
Obwohl Freddie nicht ihr Vater war, sah Richard ihn als wichtige Bezugsperson. Freddie soll regelmäßig Geschenke gemacht und den Kindern Zuneigung entgegengebracht haben.
Freddie Mercury als Patenonkel
Freddie Mack – eine besondere Verbindung
Zusätzlich zum Patenonkel von Marys Sohn Richard war Freddie auch eng mit dem Sohn des Produzenten Reinhold Mack verbunden. Der Junge wurde „Freddie Mack“ genannt – ein Hinweis auf Mercurys besonderen Einfluss.
Ein bekanntes Studio-Gerücht besagt, dass Freddie einmal scherzte:
„Ein Kind zu bekommen ist leichter, als ein Album herauszubringen.“
Obwohl dies humorvoll gemeint war, zeigt es seine Sehnsucht nach menschlicher Nähe.
Mercury und seine geliebten Katzen
Eine Ersatzfamilie
Zum Zeitpunkt seines Todes lebte Freddie mit mindestens elf Katzen. Jim Hutton beschreibt in Mercury & Me, dass Freddie jede seiner Katzen wie ein eigenes Kind behandelte.
Er widmete ihnen sogar das Lied „Delilah“ – ein Zeichen seiner tiefen Verbundenheit.

Wie lernten sich Mary Austin und Freddie Mercury kennen?
Die ersten Jahre
Freddie lernte Mary 1969 kennen, kurz nach seinem Kunststudium. Die damals 19-jährige Mary arbeitete in einer Boutique in West-London.
Bald zogen sie zusammen in eine kleine Wohnung nahe Kensington Market – ganz zu Beginn seiner Karriere mit Queen.
Das Ende ihrer Beziehung
Warum sie nicht zusammenblieben
1973 machte Freddie Mary einen Heiratsantrag, wofür er später das Lied „Love of My Life“ schrieb.
Doch 1976 gestand er ihr seine Bisexualität. Mary bemerkte später:
„Ich dachte nicht, dass du bisexuell bist. Ich glaube, du bist schwul.“
Trotz ihrer Trennung blieb Mary Teil seines Lebens und arbeitete später sogar in seinem Management.
Freddies Testament und Marys Erbe
Was sie hinterließ
In seinem 1991 verfassten Testament vermachte Freddie:
- 50 % seines Vermögens an Mary Austin
- finanzielle Unterstützung für seine Eltern und Schwester
- jeweils 500.000 Pfund für enge Freunde wie Jim Hutton sowie weitere Weggefährten
Mary war an Freddies Seite, als er starb. Sie erfüllte seinen letzten Wunsch, seine Asche an einem geheimen Ort zu verstreuen.
Mary Austin heute
Mit inzwischen über 70 Jahren lebt Mary zurückgezogen in der Garden Lodge, Freddies ehemaligem Haus in London. Fans pilgern noch immer regelmäßig dorthin.
Warum versteigerte Mary Austin Freddies Erinnerungsstücke?
Ein emotionaler Abschluss
Im April 2023 gab Mary bekannt, dass sie über 1.500 persönliche Gegenstände Freddies versteigern werde.
In einem BBC-Interview sagte sie:
„Für mich ist es an der Zeit, dieses besondere Kapitel abzuschließen.“
Die Auktion fand zwischen dem 4. August und 5. September bei Sotheby’s statt – pünktlich zu Freddies 77. Geburtstag.
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Fazit
Freddie Mercury hatte keine eigenen Kinder, aber er war eine starke Vaterfigur für mehrere Kinder in seinem Umfeld und liebte sie innig. Mary Austin blieb der wichtigste Mensch in seinem Leben – seine „Ehefrau ohne Trauschein“. Ihr Erbe ist untrennbar mit seinem Leben verbunden.
