Ali Güngörmüs Tochter, Ehefrau und Familie – privat ganz anders

Ali Güngörmüs und seine Familie – Ein Blick hinter die Kulissen des Starkochs
Wer ist Ali Güngörmüs?
Ali Haydar Güngörmüs wurde am 15. Oktober 1976 in Ostanatolien, Türkei, geboren. Er ist das jüngste von sieben Kindern und verbrachte seine frühe Kindheit auf einem Bauernhof. 1986 zog er im Alter von zehn Jahren mit seiner Mutter und den Geschwistern nach München, um dem Vater zu folgen, der bereits seit 1964 als Gastarbeiter in Deutschland arbeitete.
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Vom Bauernhof zur Sterneküche
Nach dem Abitur entschied sich Güngörmüs gegen den ursprünglichen Wunsch seiner Eltern für den Beruf des Kochs. Seine Ausbildung begann er unter Karl Ederer im Münchner Restaurant Glockenbach. Dort wurde sein Talent schnell erkannt und gefördert. Später sammelte er Erfahrung in Spitzenküchen wie dem Zwei-Sterne-Restaurant Tantris und den Schweizer Stuben in Wertheim.
2005 eröffnete er sein erstes eigenes Restaurant „Le Canard Nouveau“ in Hamburg-Othmarschen. Nur ein Jahr später wurde es mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet – als erster türkischstämmiger Koch in Deutschland. Danach folgte das Restaurant Pageou in München, benannt nach seiner Geburtsstadt. 2022 eröffnete er eine weitere Filiale seiner Kette Pera Meze im Münchner Gärtnerplatzviertel.
Privates Leben – Ehefrau, Kinder und ein Familienhund
Die Ehefrau von Ali Güngörmüs
Über sein Privatleben spricht Ali Güngörmüs öffentlich nur selten. Bekannt ist, dass er mit Stefanie Schöner verheiratet ist, einer gebürtigen Deutschen. Das Paar lebt gemeinsam mit seinen zwei Kindern in München.

Kinder und vorherige Beziehung
Aus einer früheren Beziehung hat Ali Güngörmüs eine Tochter. Laut Medienberichten gab es in der Vergangenheit Auseinandersetzungen zum Thema Unterhalt. In einem Interview erwähnte er seine Kinder im Plural, ging jedoch nicht weiter ins Detail.
Dietmar, der Familienhund
Ein weiterer Teil der Familie ist der Mops „Dietmar“, über den Güngörmüs gelegentlich spricht. Auf Social Media hält er sich jedoch sehr bedeckt. Sein Instagram-Profil enthält keinerlei private Einblicke – eine bewusste Entscheidung, um seine Familie aus der Öffentlichkeit herauszuhalten.
Fernsehkarriere und mediale Präsenz
Vom Juror zur Tanzshow
Ali Güngörmüs ist seit 2012 regelmäßig im deutschen Fernsehen zu sehen. Den Anfang machte die ZDF-Show „Kitchen Battle“, gefolgt von Auftritten in „Lanz kocht!“, „Kitchen Impossible“ und „Die Küchenschlacht“, wo er seit 2013 als Juror tätig ist.
Ein besonderes Highlight war seine Teilnahme an der RTL-Tanzshow „Let’s Dance“, die am 17. Februar 2023 startete. Hier zeigte er sich von einer ungewohnten Seite, abseits der Küche, und bewies Mut, sein Können vor großem Publikum unter Beweis zu stellen.
Eigene Kochformate
In der Show „Cook’s Different“ widmet sich Güngörmüs der Wiederentdeckung traditioneller hessischer Gerichte. Gemeinsam mit Schauspieler Adnan Maral moderiert er außerdem die Sendung „Grillen mit Ali und Adnan“, in der sie multikulturelle Grillgerichte präsentieren.
Auch auf der Theaterbühne stand er bereits: 2021 spielte er im Stück „Servus, Schwiegermutter“ die Rolle des Dr. Zirner.
Engagement und Literatur
Ali Güngörmüs ist Mitautor im Buch „60 Jahre – Wie Deutschland zu Ihrer Nation wurde“ von Özcan Mutlu. In seinem Kapitel beschreibt er seinen Werdegang als Kind türkischer Gastarbeiter hin zum erfolgreichen Sternekoch – eine Geschichte zwischen Integration, Ehrgeiz und Identität.
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Fazit
Ali Güngörmüs ist mehr als ein ausgezeichneter Koch. Er ist ein Familienmensch, ein stiller Beobachter des öffentlichen Lebens und ein Vorbild für viele junge Menschen mit Migrationshintergrund. Trotz medialer Präsenz bleibt sein Privatleben geschützt – ganz bewusst, um das zu bewahren, was ihm am wichtigsten ist: seine Familie.
